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GESPRÄCHSTHERAPIE
Krankheiten
können durch Emotionen entstehen oder verstärkt
werden. Fühlen Sie
sich ungeliebt, haben Sie Angst, Sorgen, Trauer oder Wut, die Sie
hindern, Ihr
Leben zu leben? In der chinesischen Medizin wirken sich Emotionen
ebenso auf den Körper und die Organe aus, wie auch
Kälte, Wärme und
Wind. Der
Körper ist die Manifestation des Geistes. Durch ihren daoistischen
Ansatz hat
die Chinesische Medizin einen anderen Blick auf Gesundheit, Erkrankung
und eben
auch auf Emotionen. Körper und Geist werden nicht unterschieden in
zwei
verschiedene Dinge, sondern sind gleichzeitiger Ausdruck unseres
relativen
Seins.
Beispielsweise:
·
wirkt sich Wut
oder unterdrückte Wut, Frustration negativ auf Leber und Galle aus .
·
das Herz wird
durch ein zuviel an Emotionen gestört. Dies kann z.B. zu Unruhe oder Hysterie
führen.
·
wirken sich
Sorgen und Kummer negativ auf Magen und Milz aus.
·
wirkt sich
Trauer negativ auf Lunge und Darm aus. Gram und Zwänge können die Folge sein.
·
geht Angst an
die Nieren mit Furcht und Rückzug.
Beispielsweise haben Sie Schmerzen und fühlen sich deshalb auch psychisch
krank. Erkrankungen können das individuelle geistige und körperliche
Wohlbefinden stark beeinträchtigen sowie das Erleben und das Verhalten stören.
Problematisch
wird es, wenn die Emotionen stagnieren und sich nicht weiter wandeln. Grundsätzlich
sind Konflikte ein Ausdruck von Veränderungsnotwendigkeiten. Sie dienen dazu,
dass wir unser Verhältnis zu unserer Umgebung ampassen und somit sind Konflikte
lebensnotwendig für uns. Aber die Lebensqualität ist durch Konflikte eingeschränkt.
Eine
Erkrankung
zeigt sich aus Sicht der Chinesischen Medizin, wenn diese
Anpassungsprozesse
stagnieren. Dabei ist der prinzipielle Konflikt an sich ist keine
Erkrankung,
sondern erst die Stagnation darin. Gesund sind Sie genau
dann, wenn
Sie im Fluss sind, Ihre Anpassung optimal läuft, d.h. Sie das
richtige Maß zwischen Stabilität und Veränderung
finden.
Die Emotionen
sind im ganzheitlichen Blick auf unsere Gesundheit elementar wichtig, da sie,
wie oben beschrieben, unsere Bedürfnisse ausdrücken. Wichtig dabei ist, dass
alle Emotionen einander bedingen, sich ineinander umwandeln und somit unsere
Individualität prägen.
In einem
persönlichen Gespräch erzählen Sie daher nicht nur, wie es Ihnen körperlich
geht. Auch die geistigen Zustände sind dabei zu berücksichtigen. Sie werden als
Patient nicht mit "klugen" Theorien belehrt sondern ich versuche, mit
Ihnen mitzuempfinden und mitzudenken.
Die Frage lautet oft: Was tue ich eigentlich?
Im Mittelpunkt
des Gesprächs steht die Person - nicht das Problem. Ich stehe Ihnen mit
positiver Wertschätzung als Therapeutin zur Verfügung. So können Sie erfahren
und lernen, ihre verborgenen Fähigkeiten zu entwickeln und eigenständig
Lösungen für Ihre Probleme zu finden.
Mit diesen
Lösungen können Sie die Verantwortung für Ihr Leben wieder an sich nehmen
können. Damit wird Ihnen ermöglicht, bewusste und unbewusste Glaubenssätze,
Verhaltensmuster oder Wertesysteme zu verändern.
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