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YIN
und YANG
Im Daoismus, welche eine der beiden
zentralen Denkströmungen der Philosophie in der chinesischen Medizin ist,
entstand die Welt aus dem ursprünglichen, «reinen» Qi (Yuanqi), in dem Yin und
Yang noch nicht gegensätzlich waren. Himmel und Erde bildeten sich, indem das
helle Yangqi aufstieg und zum Himmel wurde. Was Yinqi erhielt, wurde dagegen
dunkel und schwer – und wurde Erde. So entstand die Polarität, die unsere Welt,
unseren Körper und unser Leben prägen. Die Folge: Wo Polarität herrscht, kann
Ungleichgewicht entstehen. Nach Ansicht der chinesischen Medizin haben alle
Krankheiten ihren Ursprung in einem Ungleichgewicht auf körperlicher oder
geistiger Ebene. Konkret bedeuten Yin und Yang die schattige und
die sonnige Seite eines Hügels, in weiterem Sinne also Dunkelheit und Licht.
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Heilpraktikerin
Annette Böhring
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